Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)
Helena Schaefer – Creative & Design Services
Stand: 18.08.2023
1. Geltungsbereich
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Verträge, Leistungen und Angebote zwischen Helena Schaefer (nachfolgend „Auftragnehmerin“) und ihren Kund:innen (nachfolgend „Auftraggeber“).
2. Vertragsschluss
Ein Vertrag kommt zustande durch:
schriftliche Angebotsannahme (E-Mail genügt),
digitale Bestätigung oder
Zahlung einer Rechnung / Anzahlung.
3. Kommunikation
Rechtlich relevante Absprachen, Änderungen oder Kündigungen bedürfen der Schriftform (E-Mail).
Telefonische Absprachen gelten nur dann als verbindlich, wenn sie anschließend schriftlich bestätigt werden.
4. Leistungen & Leistungsumfang
Der Leistungsumfang ergibt sich aus dem jeweils vereinbarten Angebot.
Leistungen, die nicht ausdrücklich im Angebot enthalten sind, gelten als Zusatzleistungen und werden gesondert berechnet oder freiwillig erbracht, ohne daraus einen Anspruch auf zukünftige Leistungen abzuleiten.
5. Paketleistungen & Rabatte
Werden Leistungen als Gesamtpaket angeboten, basiert der Paketpreis auf einem Rabatt gegenüber den Einzelpreisen.
Eine nachträgliche Teilkündigung einzelner Leistungen aus einem Gesamtpaket ist ausgeschlossen.
Bei Kündigung des Gesamtpakets entfällt der Paketpreis; maßgeblich sind dann die Einzelpreise der bereits erbrachten oder eingeplanten Leistungen.
6. Abnahme
Der Auftraggeber ist verpflichtet, erbrachte Leistungen innerhalb von 7 Kalendertagen nach Übergabe zu prüfen.
Erfolgt innerhalb dieser Frist keine Rückmeldung, gelten die Leistungen als abgenommen.
Nach Abnahme sind Änderungen nur noch im Rahmen kostenpflichtiger Zusatzleistungen möglich.
7. Korrekturen
Sofern nicht anders vereinbart, sind maximal zwei Korrekturschleifen im vereinbarten Leistungsumfang enthalten.
Weitere Änderungen, zusätzliche Korrekturen oder grundlegende Richtungsänderungen werden gesondert berechnet.
Änderungswünsche, die über das ursprünglich vereinbarte Briefing hinausgehen, gelten als Zusatzleistungen.
8. Datenaufbewahrung
Projektdateien werden für einen Zeitraum von maximal 6 Monaten nach Projektabschluss aufbewahrt.
Nach Ablauf dieser Frist besteht keine Verpflichtung zur Archivierung oder erneuten Bereitstellung von Daten. Eine Wiederherstellung kann kostenpflichtig erfolgen.
9. Zeit- und Kapazitätsreservierung
Mit Vertragsschluss reserviert die Auftragnehmerin konkrete Zeiträume und Kapazitäten für das Projekt.
Diese Reservierung stellt eine vergütungspflichtige Leistung dar – unabhängig davon, ob einzelne Teilleistungen zu einem späteren Zeitpunkt ausgeführt werden, nicht abgerufen werden oder aufgrund von Verzögerungen seitens des Auftraggebers ganz oder teilweise entfallen.
10. Kündigung (§ 648 BGB)
Der Auftraggeber kann den Vertrag gemäß § 648 BGB jederzeit kündigen.
In diesem Fall bleibt der Anspruch auf die vereinbarte Vergütung bestehen, abzüglich nachweislich ersparter Aufwendungen.
Als nicht ersparte Aufwendungen gelten insbesondere:
reservierte Arbeitszeit,
Projektplanung,
kreative Vorleistungen,
organisatorischer Aufwand,
geblockte Kapazitäten.
Eine Rückerstattung erfolgt ausschließlich für tatsächlich und konkret ersparte externe Kosten (z. B. nicht gebuchte Dienstleister).
11. Projektunterbrechung
Wird ein Projekt auf Wunsch oder durch Verhalten des Auftraggebers unterbrochen oder pausiert, ist die Auftragnehmerin berechtigt, das Projekt nach Verfügbarkeit fortzuführen. Ein Anspruch auf ursprüngliche Zeitfenster besteht nicht.
12. Leistungshindernisse
Bei Ereignissen höherer Gewalt (z. B. Krankheit, technische Ausfälle, äußere Umstände) ist die Auftragnehmerin berechtigt, Leistungen zu verschieben.
Hieraus entstehen keine Schadensersatzansprüche.
13. Referenznutzung
Die Auftragnehmerin ist berechtigt, erbrachte Leistungen als Referenz zu verwenden (z. B. Website, Social Media, Portfolio), sofern der Auftraggeber dem nicht ausdrücklich schriftlich widerspricht.
14. Beratungsleistungen
Soweit Leistungen beratender Natur erbracht werden, stellen diese keine rechtliche, steuerliche oder betriebswirtschaftliche Beratung dar. Die Verantwortung für Entscheidungen und deren Umsetzung liegt beim Auftraggeber.
15. Nicht in Anspruch genommene Leistungen
Leistungen aus einem vereinbarten Paket müssen innerhalb von 4 Monaten ab Vertragsschluss abgerufen werden.
Nicht innerhalb dieses Zeitraums genutzte Leistungen verfallen ersatzlos. Ein Anspruch auf Rückerstattung besteht nicht.
16. Rückerstattungen
Ein Anspruch auf Rückerstattung besteht nur, wenn dies ausdrücklich schriftlich vereinbart wurde.
Eine Kündigung oder Nichtinanspruchnahme der Leistung begründet keinen automatischen Rückerstattungsanspruch.
17. Nutzungsrechte & Quelldateien
Die Einräumung von Nutzungsrechten erfolgt gemäß Angebot.
Die Herausgabe von offenen Arbeits- oder Quelldateien (z. B. InDesign-, PSD-, Video-Dateien) ist nicht Bestandteil der Leistung, sofern dies nicht ausdrücklich vereinbart wurde.
18. Mitwirkungspflichten des Auftraggebers
Der Auftraggeber verpflichtet sich, notwendige Inhalte, Materialien und Rückmeldungen fristgerecht bereitzustellen. Verzögerungen gehen nicht zu Lasten der Auftragnehmerin.
19. Haftung
Die Auftragnehmerin haftet nur für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit. Für wirtschaftliche Folgeschäden wird keine Haftung übernommen.
20. Gerichtsstand & anwendbares Recht
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland.
Gerichtsstand ist – soweit gesetzlich zulässig – Trier.
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Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Verträge, Leistungen und Angebote der Auftragnehmerin in der jeweils zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses gültigen Fassung.
Abweichende Bedingungen des Auftraggebers finden keine Anwendung, es sei denn, ihrer Geltung wird ausdrücklich schriftlich zugestimmt.
